(Wir treten) durch das Tor des Aschermittwochs hinein in die Welt der Fastenzeit.
Jetzt ist Fastenzeit... Was heißt das jetzt? Fastenzeit (ist) die Vorbereitung auf Ostern. Da ist wieder ein neuer Anfang. Fastenzeit wird vielfach... genannt eine heilige und eine große Zeit.
Im engeren Sinn des Wortes bedeutet Fastenzeit: verzichten, weniger essen und so weiter.
Im weiteren Sinn heißt es aber, Herr seiner niederen Natur zu werden. Zum Beispiel: Wir sollten weniger reden, wenn wir die Gewohnheit haben, zuviel zu sprechen, und sozusagen immer das letzte Wort haben wollen. Jetzt, während der Fastenzeit, sollten wir mehr denn je versuchen, das "zweitletzte Wort" zu haben!
In der Fastenzeit sollten wir uns erfolgreich bemühen, unser Triebleben zu meistern. Wir sollten das natürlich immer tun, besonders aber in der Fastenzeit.
Die Frage für uns als Mann und Frau lautet: Was können wir anders machen während der Fastenzeit...? Wir wollen in diesem Jahre die Fastenzeit ausnutzen, um...
Wir haben uns das zur Gewohnheit gemacht, in der Fastenzeit jeden Tag den Kreuzweg zu beten. Manche tun es das ganze Jahr, Tag für Tag.
Wie sollen wir denn nun die Fastenzeit genauer zubringen?
In der Fastenzeit wird gefastet. Die Fastenzeit will uns stärken durch Opferbringen... strenger, ernster gegen unsere Neigungen und Leidenschaften anzugehen.
Nun, in der Fastenzeit, wollen wir es zum Gegenstand unseres Strebens machen, unsere schwachen Stellen zu überwinden. Fassen Sie nicht zuviel Vorsätze!
Wir wollen während dieser heiligen Zeit mehr beten, ... daß wir die Feindesliebe üben, und zwar in allen Lagen, in allen Situationen. Ja haben wir denn Feinde? Wir sollen und dürfen alle darunter verstehen, die uns in irgendeiner Weise nicht gut gesinnt und gestimmt sind, die Abwehrgefühle gegen uns haben, neidisch sind, uns verfolgen, weniger Gutes von uns sagen.
Tausende von Jahren schon kennen die Völker eine Art Fastenzeit. Alle großen Männer in der Geschichte hatten ihre eigene Art, sich für ihre Sendung vorzubereiten. Einige zogen sich zurück in die Einsamkeit, um zu beten und zu betrachten. War es nicht auch im Leben des Heilandes so? Auch er ging in die Wüste, um zu fasten und zu beten.
Nicht wahr, das müßte unser aller Ziel sein, so mit Paulus einmal sagen zu können - lassen Sie mich jetzt beifügen: nicht am Ende des Lebens, sondern am Ende der Fastenzeit: Ich habe in diesen Tagen den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt... (vgl. 2 Tim 4,7 f.).
Zusammengestellt von Markus Reinert, Schönstatt-Männerbund
Das Tabor-Heiligtum der Schönstatt-Männerbewegung auf dem Marienberg in Schönstatt feierte am 15. Oktober 2025 sein 30. Weihejubiläum.
Die Feier fand am Jahrestag der Einweihung des Heiligtums statt. Zahlreiche Gäste aus den schönstättischen Männergemeinschaften und der ganzen Schönstattfamilie kamen zur Feier dieses Ereignisses.
Auch Kurstreffen des Männerbundes und die Jahrestagung der Männerliga wurde dabei so geplant, dass Vertreter dieser Gemeinschaften leichter an der Feier teilnehmen konnten.
In einem Vortrag wurden die Historie, die Sendung des Marienberg und des Tabor-Heiligtum sowie ein Ausblick auf das Heute und Morgen aufgezeigt.
Sie finden den Bericht unter dem nebenstehenden Menüpunkt [Jubiläum Taborheiligtum].
Dort finden Sie auch die Folien und ein Tondokument mit Auszügen aus einer Ansprache Pater Kentenichs für Ihre Gruppenarbeit oder das Nachstudium.
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